Chirurgische Hilfe bei erektiler Dysfunktion

Potenzstörungen und erektile Dysfunktion können diverse Ursachen haben, wobei es nicht immer eindeutig zu klären ist, was der genaue Grund für die aufgetretenen Erektionsprobleme ist. Grundsätzlich kommen sowohl körperliche als auch psychische Faktoren als Auslöser der Erektionsstörungen infrage, sodass zunächst abgeklärt werden sollte, was die Ursache für die Gesundheitsprobleme ist.

Insbesondere unter der Voraussetzung, dass Männer jenseits der 40 unter Potenzproblemen leiden, kommen auch physische Faktoren als Ursache infrage. Demzufolge kann eine chirurgische Hilfe mitunter sehr erfolgreich sein, sodass die Potenz nach einer Operation wiederhergestellt ist.

Gefäßoperation als eine mögliche chirurgische Hilfe

Es gibt im Wesentlichen zwei Formen der chirurgischen Hilfe, die bei vorhandener Impotenz bzw. bei regelmäßig auftretenden Erektionsstörungen genutzt werden können.

Die erste Variante sind die sogenannten Gefäßoperationen. Diese Eingriffe werden heutzutage allerdings aufgrund der nicht besonders hohen Erfolgsrate nur noch relativ selten durchgeführt. Bei derartigen Gefäßoperationen liegt in aller Regel entweder ein mangelhafter Blutzufluss in die Schwellkörper oder ein zu schneller Abfluss des Blutes vor.

Im jeweiligen Fall werden die Gefäße während der Operation entweder erweitert oder auf andere Art und Weise verändert, sodass sich die Blutzufuhr sowie der Abtransport wieder in einem normalen Rahmen bewegt. Deutlich häufiger als die Gefäßoperationen kommen heutzutage allerdings sogenannte Schwellkörperimplantate zum Einsatz.

Schwellkörperimplantate als gängige Lösung

Wenn es um chirurgische Hilfe bei Erektionsstörungen geht, dann sind es heutzutage in erster Linie Schwellkörperimplantate, die im Zuge einer Operation eingesetzt werden. Derartige Implantate können selbst bei schweren Erektionsstörungen helfen, dass die betroffenen Männer wieder Freude am Sex haben können. Zu beachten ist allerdings, dass bei diesem chirurgischen Eingriff in vielen Fällen große Teile der natürlichen Schwellkörper zerstört werden.

Da diese Operation nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, sollte sie nur unter der Voraussetzung gewählt werden, dass alle anderen Maßnahmen zur Wiederherstellung der Potenz nicht gefruchtet haben.

Im Bereich der Schwellkörperimplantate werden zwei Varianten unterschieden, nämlich die biegsamen sowie die aufpumpbaren Implantate.

Im Zuge der Operation wird in beiden Fällen ein Kunststoffzylinder in die Schwellkörper eingeführt, der letztendlich dazu dient, eine Erektion auf mechanische Art und Weise zu erzeugen. Heutzutage werden vor allem die aufpumpbaren Implantate genutzt, da diese Hilfsmittel eine natürliche Erektion am besten kopieren können.

Grundsätzlich gibt es also einige Möglichkeiten, zwischen denen sich die unter Erektionsstörungen leidenden Männer entscheiden können. Meistens ist die vorherige Beratung mit einem Arzt sehr hilfreich, da der Mediziner unter anderem die Vor- und Nachteile der jeweiligen Methoden aufzeigen kann und somit eine sehr gute Entscheidungshilfe bietet

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