Hormontherapie gegen erektile Dysfunktion

Es gibt heutzutage diverse Methoden, die zur Behandlung von Erektionsstörungen und Impotenz dienen können. Die meisten Männer entscheiden sich derzeit für eine medikamentöse Therapie, die in Form von Potenzmitteln durchgeführt wird. Zu diesen Arzneimitteln gehören beispielsweise Viagra und Levitra. Alternativ kommen immer häufiger mechanische Erektionshilfen zum Einsatz, zu denen beispielsweise die Vakuumpumpe oder der Penisring gehören.

Neben Medikamenten und mechanischen Hilfsmitteln gibt es noch weitere Möglichkeiten, vorliegende Erektionsstörungen zu behandeln. Eine Variante ist zum Beispiel die Hormontherapie, die allerdings nur in bestimmten Fällen zum Einsatz kommen sollte.

Für welche Methode sich die betroffenen Patienten letztendlich entscheiden sollten, hängt vor allem davon ab, welche Ursache die Potenzstörungen haben.

Wann kommt die Hormontherapie zum Einsatz?

Die Hormontherapie ist immer dann die empfehlenswerte Behandlungsform, wenn es mit großer Wahrscheinlichkeit als erwiesen gilt, dass die Erektionsprobleme durch einen zu geringen Testosterongehalt im Körper verursacht werden.

Dazu müssen Sie wissen, dass das männliche Geschlechtshormon Testosteron eine wichtige Funktion bezüglich der Potenz hat. Befindet sich der Hormonspiegel nämlich auf einem zu geringen Niveau, so kann dies in nicht wenigen Fällen sowohl zu einer geringeren sexuellen Lust als auch zu Potenzstörungen führen. In diesem Fall wäre die Hormontherapie ein geeignetes Mittel, denn im Zuge dieser Maßnahme wird dem Körper zusätzliches Testosteron zugeführt.

Wie funktioniert die Hormontherapie?

Bei der Hormontherapie handelt es sich um eine Behandlungsform, welche die Verwendung von Medikamenten beinhaltet. Normalerweise wird die Hormontherapie in Form von Injektionen durchgeführt. Dabei verabreicht sich der Patient eine Spritze, die das männliche Hormon Testosteron enthält. Dadurch kann der Hormonspiegel im Blut angehoben werden, sodass im besten Fall auch Potenzstörungen beseitigt werden. Alternativ können heutzutage auch Gels genutzt werden, die ebenfalls Testosteron enthalten und auf der gleichen Basis wie Injektionen wirken. Grundsätzlich sollte vor der Wahl der Hormontherapie allerdings beachtet werden, dass diese Behandlungsform durchaus nicht nur Vorteile hat, sondern es ebenso einige Nachteile gibt.

Vor- und Nachteile der Hormontherapie

Der große Vorteil der Hormontherapie besteht sicherlich darin, dass die Behandlung der Potenzstörungen auf vergleichsweise natürliche Art und Weise erfolgt. Selbstverständlich ist es ein Unterschied, ob ein chemisches Medikament in Form von Viagra oder Levitra zum Einsatz kommt, oder ob der Patient mit Hormonen behandelt wird, die auch in natürlicher Form im Körper vorkommen.

Trotzdem gibt es einige Nebenwirkungen und Risiken, die mit einer Testosterontherapie verbunden sind. Darüber hinaus sind sich die Wissenschaftler nicht einig, ob die künstliche Erhöhung des Testosteronspiegels in der Praxis Herz- und Kreislaufprobleme verursachen oder verstärken kann.

Es ist in der Summe betrachtet also durchaus niemals komplett risikofrei, eine Hormontherapie mit dem männlichen Sexualhormon Testosteron zu starten.

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