Mechanische Hilfe gegen erektile Dysfunktion

Viele Männer, die unter Potenzstörungen leiden, greifen relativ schnell zu Potenzmitteln, die beispielsweise in Form von Viagra am Markt angeboten werden. Dabei muss es keineswegs immer sofort ein verschreibungspflichtiges Präparat sein, welches natürlich mit einigen Nebenwirkungen verbunden ist. Neben den oralen Potenzmitteln gibt es ferner lokal wirkende Medikamente und ferner sogenannte mechanische Erektionshilfen (Mechanische Hilfe). Dazu gehören in erster Linie die Vakuumpumpe sowie der Penisring. In beiden Fällen kann die Erektion auf mechanische Art und Weise erzeugt bzw. über einen längeren Zeitraum hinweg gehalten werden.

Wie wirken mechanische Erektionshilfen?

Es gibt im Wesentlichen zwei Erektionshilfen, die von den meisten Männern verwendet werden können. Die erste Alternative ist die Vakuumerektionshilfe, die auch als Vakuumpumpe oder Vakuumsaugpumpe bezeichnet wird. In diesem Fall wird der Penis in einen Plastikzylinder gesteckt und mittels einer kleinen Pumpe Unterdruck erzeugt. Dadurch ist es möglich, dass vermehrt Blut in die Schwellkörper fließt, sodass sich eine ausreichende Erektion bildet. Im zweiten Schritt wird dann eine weitere Erektionshilfe genutzt, nämlich der Penisring. Dieser verhindert, dass das Blut wieder zurückfließt, sodass die Erektion gehalten werden kann. Bei manchen Männern reicht es auch aus, auf die Vakuumpumpe zu verzichten. Dies ist möglich, falls eine anfängliche Erektion noch auf natürliche Weise erfolgen kann, sodass die Penisringe nur eingesetzt werden müssen, um den Abfluss des Blutes zu verhindern.

Wie werden mechanische Erektionshilfen verwendet?

Die Verwendung der mechanischen Erektionshilfen hängt vom jeweils genutzten Hilfsmittel ab. Bei der Vakuumpumpe wird mittels einer von Hand betriebenen oder elektronischen Pumpe ein Unterdruck erzeugt. Hier muss insbesondere darauf geachtet werden, dass der negative Druck nicht zu groß wird, sodass es keine Schäden am Penis gibt. Der Penisring ist sehr einfach anzuwenden, denn er wird nur über den Penis gezogen. Dabei ist es wichtig, auf die passende Größe zu achten. Wird nämlich ein zu kleiner Ring gewählt, kann dies zu Quetschungen führen, während ein zu großer Ring keine ausreichende Wirkung erzielt.

Welche Gegenanzeigen haben mechanische Erektionshilfen?

Die meisten Männer können mechanische Erektionshilfen problemlos nutzen, da sich diese Hilfsmittel nicht – wie orale Potenzmittel – auf den Körper auswirken. Dennoch sind diese Produkte nicht für jeden Mann geeignet, sodass Sie immer einen Blick auf die Gegenanzeigen werfen sollten. Wer zum Beispiel unter einem verformten Penis oder Entzündungen im Bereich der Schwellkörper leidet, sollte sich für eine Alternative entscheiden. Bestehen bereits lokale Beschwerden, wie zum Beispiel Schmerzen im Bereich des Geschlechtsorgans, sollte mit der Verwendung der mechanischen Hilfsmittel zumindest gewartet werden.

Welche Nebenwirkungen haben mechanische Erektionshilfen?

Vom Grundsatz her haben mechanische Erektionshilfen keine Nebenwirkungen. Es kann jedoch zu Beschwerden kommen, falls Sie die jeweiligen Produkte nicht richtig anwenden. Wird beispielsweise mittels der Vakuum-Erektionshilfen ein zu großer Unterdruck erzeugt, so kann dies durchaus zu Schäden am Penis führen. Das Gleiche gilt für die fehlerhafte Anwendung des Penisringes, der ebenfalls lokale Beschwerden im Bereich des Geschlechtsorgans verursachen kann. Dies trifft insbesondere auf zu kleine Ringe zu, da diese mitunter einen nicht ungefährlichen Blutstau hervorrufen können.

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