Sexualberatung bei Impotenz

sexualberatungBevor Sie sich für Potenzmittel wie Viagra oder Levitra entscheiden, sollten Sie zunächst einmal abklären, ob es sich bei der medikamentösen Therapie überhaupt um die ideale Maßnahme zur Beseitigung Ihrer Potenzprobleme handelt. Solche Tabletten sind nämlich nur unter der Voraussetzung wirksam, dass es organische Gründe für die Erektionsstörungen gibt.

Besonders bei etwas älteren Männern liegen derartige physische Ursachen vor, während bei Betroffenen im Alter von 30 oder 40 Jahren häufig seelische Gründe vorhanden sind, die letztendlich zu den Gesundheitsproblemen im Bereich der Sexualität führen können.

In solchen Fällen sind keine medikamentösen oder gar operativen Maßnahmen sinnvoll, sondern es muss auf psychischer Ebene versucht werden, dem Patienten zu helfen.

Eine Möglichkeit stellt in diesem Zusammenhang neben der Sexualtherapie auch die Sexualberatung dar.

Sexualberatung kann bei Potenzproblemen helfen

Das wesentliche Ziel einer Sexualberatung besteht darin, vorhandene Barrieren aufzuspüren und im Verlauf der Therapieberatung abzubauen. Oftmals gibt es nämlich Blockaden, die einer normalen und lustvollen Sexualität entgegenstehen.

Dabei kann es sich beispielsweise um Leistungsdruck, zu hohe Erwartungen an die Partnerin und sich selbst oder auch um latente Konflikte in der Partnerschaft handeln. Neben der Analyse der vorhandenen Probleme besteht die weitere Aufgabe der Sexualberatung darin, verschiedene Anregungen zu geben, die genau zur Situation des jeweiligen Paares passen.

Diese Ratschläge und Tipps sollen dabei helfen, den partnerschaftlichen Umgang miteinander zu verbessern. Ganz wichtig ist es, dass die Beratung sehr individuell verläuft, denn bezüglich der zu identifizierenden Probleme kann es große Unterschiede zwischen den einzelnen Paaren geben.

Voraussetzungen für den Erfolg einer Sexualberatung

Die Sexualberatung ist eine Behandlungsmethode, deren Erfolg im Wesentlichen davon abhängt, dass beide Partner dazu bereit sind, sich auf diese Hilfe einzulassen. Es ist nicht besonders zielführend, wenn sich nur ein Partner für die Beratung entscheidet, während der andere Ehe- oder Lebenspartner diese Form der Hilfe verweigert. Trotzdem kann es in der Praxis hin und wieder der Fall sein, dass der Sexualberater teilweise mit einem Partner ein Einzelgespräch führt.

Ein wichtiger Baustein zum Erfolg der Therapie ist es, dass das zu erreichende Beratungsziel direkt am ersten Tag der Sexualberatung definiert wird. Ebenfalls sollte die Dauer festgelegt werden, also über wie viele Sitzungen sich die Beratung erstrecken wird. Häufig macht es Sinn, nach Ablauf der Hälfte der Zeit eine Zwischenbilanz zu ziehen. Ein sehr wichtiger Punkt ist es, dass beide Partner dazu bereit sind, aktiv zur Verbesserung der festgestellten Probleme beizutragen. Nur unter dieser Voraussetzung kann die Sexualberatung auf Dauer zum Erfolg führen.

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